Der Incubus beobachtete weiter, wie der Jungspund die Gerätschaften in dem Raum ansah, jedes einzeln für einen Moment genauer betrachtend. Er selbst lehnte an dem Pfosten des Käfigs, der hinter ihm stand und ja er müsste definitiv lügen wenn er behaupten würde, dass ihm nicht das hier schon verdammt reizte. Dieses fast schon unschuldig anmutende des jungen Kerls, der versuchte sich auf all den Dingen die hier standen einen Reim zu machen. Leicht schmunzelte er, als die Augen von Lex nun an ihm selbst hängen blieben, er ihr – genauso wie die Spielsachen hier zuvor – anblickte.

Lex sein Blick ging dann wieder zu den netten Geräten zurück, blieb für einen Moment am Pferd mit dem netten Aufsatz hängen. Dann ging er zu dem Pfahl neben sich, an dem er auch entlang nach oben blickt. Das sah doch vergleichsweise Harmlos aus. Wobei der Käfig auch nicht bedrohlich aussah, nur das er weder gern eingesperrt noch gern gefesselt war. „Was ist mit dem hier? Man bindet jemanden daran fest… und dann? Ich meine.. wo ist der Reiz sich so wehrlos zu machen… oder auch jemanden so wehrlos zu machen…“

Langsam ging Varosh nun zu ihm hinüber, bis er direkt hinter diesem stand, bis Lex seinen heißen Atem auf der Haut spürte. Er beugte seinen Kopf nach vor, die Lippen so nahe am Ohr, dass nicht mehr viel fehlte, dass er es mit seinen Lippen berührte. Verrucht und finster raunte er diesem die Antwort „es ist der Reiz der Gefahr, der Reiz, ausgeliefert zu sein. Ein Spiel von Vertrauen, Macht und Hingabe“

Ein leichter Schauer kroch Lex dabei über den Rücken, denn auch wenn er seine Jacke noch an hatte und der Rucksack auch irgendwo ein Puffer war, den warmen Atem spürte er dennoch erst in seinem Nacken, dann  an seinem Ohr. „Und was passiert, wenn dem Ausgeliefertem es nicht nicht gefällt, was das Gegenüber so für Pläne hat…?“ wobei sein Blick über den Käfig zu dem Ständer mit den Peitschen und anderen Utensilien ging. Seine Stimme hatte einen ganz leichten, kaum wahrnehmbaren heißeren Unterton, der verriet, dass ihn das nicht so kalt ließ, wie es den Anschein hatte. Wobei ihm die Peitschen tatsächlich nicht behagten, wenn er verprügelt werden wollte, stieg er einem Wolf auf die Zehen.

„Hmmm“ kam es leise von Varosh, „dann ruft ihr wieder einen Sentinel?“ ehe er ein wenig an der Tasche rumzuppelte „warum legt ihr das nicht einfach mal zur Seite?“ raunte er wieder und zog ihm den Rucksack von den Schultern, lies ihn zu Boden gleiten. Er rückte ihm noch ein Stück näher, legte seine Hände an die Jacke des Grünschnabels und begann auch diese ihm von den Schultern zu streifen, „habt ihr Bedenken?“ flüsterte er.

Und ja, Lex hatte Bedenken, das gab dieser auch ehrlich zu. Verwundern tat ihn das weniger, natürlich hatte er das. Er war unerfahren und jung, und Varosh war nicht gerade der friedlich und freundlichst wirkende Kerl von nebenan, wenn es auch weitaus schlimmere wohl gab als ihn. Unterschätzen sollte man ihn allerdings nicht. Und wenn er etwas begehrte, dann bekam er es auch – oder nahm es sich einfach.

Varosh lies die Jacke auf den Rucksack fallen, ehe er seine Finger erneut an den jungen Kerl legte, diesmal an dessen Hüften, ehe er sie über dessen Bauch, samt Shirt, nach oben schob. „Warum habt ihr dann bedenken?“ raunte er wieder kurz darauf, seine Lippen auf den Hals des Grünschnabel legend, um ihm einen Kuss auf zu hauchen.

Lex reagierte auch prompt auf das Tun von ihm, legte den Kopf leicht zur Seite und holte tief Luft.  „Weil du gefährlich bist… und ich mir nicht sicher, worauf ich mich hier tatsächlich einlasse…“ meinte dieser leicht heißer. Varosh spürte den Widerhall der Lust, die mehr und mehr in dem Jungspund hoch kroch, tief in seinem Inneren, spürte, wie es sein eigenes Feuer anfachte und genoss jedes Gefühl das er von diesem spüren und schmecken konnte.

Varosh löste die Lippen von der Haut und lies seine warme Zunge über diese gleiten, bahnte sich mit ihr den Weg zur Schulter. Dann zog er ihm das Shirt über den Kopf aus und abermals seine Finger über die Haut wandern. „Bin ich das?“ raunte er ihm wieder ins Ohr, als Frage zu der Aussage hin, dass er gefährlich ist. Der Incubus biss Lex leicht in den Hals, direkt unter dem Ohr, leckte daran. Er schob seine Hände tastend über den nackten Oberkörper seines Gespielen, lies sie die Arme entlanggleiten, bis er seine Handfesseln erreichte und diese umfasste, um mit leichten Zug sie an dessen Rücken zu dirigieren.  Schroff war er dabei nicht, aber dennoch fordernd bestimmt.

Er spürte die Nervosität des jungen Jägers, auch den reflexartigen Widerstand von Lex, als er ihm die Handfesseln umklammerte und die Hände anfing nach hinten zu ziehen. Ihm selbst schoss die Erregung in die Lenden, und er spürte wie sein Puls in die Höhe schoss. Erneut leckte er über den Hals des Jünglings, hinunter bis zur Schulter und im gleichen Moment, in der er auch hier sich leicht verbiss, schob er ihn ein Stück weiter nach vorne, bis dieser wohl an dem Pfahl, den er so interessiert angeguckt hatte, anstand.

Lex hatte vorhin auch gemeint, dass er gefährlich ist, also sollte er mal erklären wie gefährlich er es denn vertragen würde. Er lies seine Lenden ein wenig an dem jungen Kerl reiben und dieser konnte seine Erregung sicher auch durch den Stoff fühlen. Er raunte ihm ins Ohr „wie gefährlich soll ich denn sein?“

 

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Nacherzählung aus der Sicht des Incubus frei nach dem RP mit Savuriel als Lex auf Secondlife, The Dawn – Dark Urban Fantasy

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